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Xiaomi Redmi Note 3

Mit dem Xiaomi Redmi Note 3 stellt der chinesische Hersteller ein Dual-SIM Handy der XXL-Klasse vor. Als Nachfolger des Redmi Note 2 bietet das Phablet auf den ersten Blick erneut ein elegantes Design und verspricht ordentliche Performance zum günstigen Preis.

Mit dieser Strategie sind Xiaomi Handys weltweit in den Top 5 der meistverkauften Smartphone-Marken angekommen. Aber was bietet das Redmi Note 3 im Vergleich – und zeigt es sich im Test als echte Alternative zu teureren Smartphones dieser Größe?

Redmi Note 3 im Vergleich

Xiaomi Redmi Note 3 Test
Dual-SIM Handy Test Bewertung Bewertung
Platz 93
in beste Dual-SIM Handys
Platz
bei Preis/Leistung
Kundenmeinung
nicht vorhanden
  Vorteile

    • Günstiger Preis
    • Gutes Display
    • Lange Akkulaufzeit

  Nachteile

    • Keine deutsche Spracheinstellung
    • Fest verbauter Akku
    • LTE 800 MHz nicht unterstützt

Eigenschaften
  • Android 5.1 Betriebssystem
  • 5,5″ Display, 1920×1080 px, 403 ppi
  • Mobilfunk: LTE, UMTS, GPRS
  • Kameras: 13,0 + 5,0 Megapixel

Display

Phablets zeichnen sich durch ein besonders großes Display aus. Also sollte die Auflösung nicht zu kurz kommen. Bei 5,5 Zoll Bilddiagonale hat das Redmi Note 3 eine Bildauflösung von 1920 x 1080 Pixeln (403 ppi). Im Vergleich zu den besten Handys ist das recht wenig.
Zum Vergleich: das Samsung Galaxy S7 (Test) bietet in der Edge-Version auf 5,5 Zoll Bilddiagonale sogar 2560 x 1440 Pixel. Die Unterschiede in der Bildschärfe fallen aber vor allem bei direktem Nebeneinanderlegen auf. Pixelstufen sind auch beim Redmi keine zu erkennen.

Das IPS-LCD-Display gibt Bilder kontrastreich wieder. Leuchtkraft und Blickwinkelstabilität können nicht mit Spitzengeräten im Test mithalten, sind aber für den Alltag immer noch gut. Die Helligkeit reguliert das Smartphone automatisch, mit sehr guten Ergebnissen. Zudem lässt sich die Helligkeit wie gewohnt manuell einstellen. Insgesamt ist die Display-Leistung für diese Preisklasse top.

Betriebssystem

Das Redmi Note 3 läuft mit dem nicht mehr ganz aktuellen Android 5.0.2 Lollipop. Darüber legt der Hersteller wie üblich seine eigene Nutzeroberfläche, MIUI 7. Leider kann man bei dem importierten Gerät lediglich zwischen zwei asiatischen Sprachen und Englisch wählen kann. Wer also Wert darauf legt, Menüpunkte auf Deutsch zu nutzen, sollte sich den Kauf gut überlegen.

Ebenfalls ungewohnt: Sämtliche Google-Apps müssen nachinstalliert werden. Doch dafür sind vorinstallierte Apps auf ein Wesentliches reduziert, was das Smartphone vor allem aufgeräumter wirken lässt. Man sollte sich also vor der Bestellung überlegen, ob man sich daran stört, dass das Setup des Redmi Note 3 etwas mehr Aufwand bedarf – oder ob man sich über ein weitgehend „leeres“ Phone sogar eher freut. Das ist Einstellungssache und spielt im Test für die Wertung keine Rolle.

Mobiles Internet

Wer sich beim Kauf sorgen macht, ob das chinesische Smartphone auch die deutschen Netz-Frequenzen unterstützt, muss ebenfalls genauer überlegen: Das Redmi Note 3 ist bei 3G für alle deutschen Mobilfunkbänder geeignet. UMTS und HSPA funktionierten reibungslos.

LTE wird ebenso unterstützt, diesbezüglich mit kleinen Einschränkungen: die 800 Mhz Frequenz wird nicht unterstützt. Diese wird vorrangig in ländlichen Gegenden benutzt. Mit den 4G-Bändern 1800 und 2600 MHz, die in Ballungsräumen üblich sind, ist das Smartphone kompatibel.

SIM-Slots

Ausnahmsweise sind in einem recht neuen und gut ausgestatteten Smartphone mal keine Nano-SIM Karten erforderlich: Das Note 3 setzt auf die etwas größeren Micro-SIMs. Sind beide Slots belegt, können beide Karten gleichzeitig ihr Netz nach eingehenden Anrufen und SMS abfragen. Telefoniert man aber auf einer der Karten, ist die jeweils andere solange im Netz nicht erreichbar.

Wer dringend jederzeit auf zwei Rufnummern verfügbar sein will, muss dann eine bedingte Rufnummernumleitung einrichten – ähnlich wie wenn man mit dem einen Handy gerade keinen Empfang hat und Anrufe auf ein anderes Telefon umleitet. Dieser Umstand ist aber zur Zeit bei allen Handys im Test identisch.

Leistung

Das Redmi Note 3 verfügt über einen Cortex-A53-Prozessor, dessen Octa-Core mit 1,95 GHz taktet. Das Gerät ist in zwei Arbeitsspeicher Varianten verfügbar. Bei der normalen Version verfügt es über 2 GB, bei der „Redmi Note 3 Pro“ Variante über 3 GB RAM. Damit läuft das Smartphone sehr flüssig und auch bei anspruchsvolleren Programmen ruckelfrei.

Je nach Variante (basic / Pro) ist es mit 16 bzw. 32 GB internen Speicher ausgestattet. Schade ist allerdings, dass dieser sich nicht erweitern lässt. Beide SIM-Karten Slots sind ausschließlich für die Telefonkarten gedacht. Eine sogenannte „hybride“ Nutzung des zweiten SIM-Platzes für eine microSD ist nicht möglich.

Akku

Vor allem für seine Preisklasse ist das Redmi Note 3 mit einem überdurchschnittlich starken Akku ausgestattet. 4000 mAh sorgen dafür, dass es bei normaler Nutzung bis zu zwei Tage ohne Stromquelle aushält. Nutzt man sein Handy intensiver, kann man dies noch immer sorglos über den Tag, bevor es wieder ans Netz muss.

Im Gegensatz zum Vorgänger lässt sich jedoch hier der Akku jedoch nicht wechseln. Wer darauf großen Wert legt, weil der eigene Akku sich häufig schneller leert, als der nächste Ladevorgang eingeplant ist, könnte als Notlösung zu einem separaten Akkupack greifen.

Xiaomi Redmi Note 3 Test: Ergebnisse

Da Xiaomi derzeit immer populärer wird, haben schon diverse Tests rund ums Redmi Note 3 stattgefunden. Hier das Wichtigste der Testberichte im Überblick.

MagazinTest-Fazit
AndroidPitDie Redaktion lobt vor allem die solide Performance in Hinblick auf den günstigen Anschaffungspreis. Auch Lautsprecher, Display und Akku kommen beim Test sehr gut weg. Bemängelt werden hingegen der nicht austauschbare Akku sowie die geringe Auswahl hinsichtlich der Spracheinstellungen.
CurvedBesonders gelobt wird die Entsperrung des Gerätes durch Fingerabdruck, was für ein Mittelklassegerät selten ist und beim Redmi Note 3 zudem gut funktioniert. Auch die Pixeldichte ist für den Anschaffungspreis überdurchschnittlich.
ComputerBaseGute Wertungen gibt es ebenso für den Fingerabdrucksensor, die Full-HD-Auflösung sowie die lange Akkulaufzeit.

Fazit

Wer ein neues Smartphone mit großem Display und guter Hardware-Qualität günstig kaufen möchte, aber auf Marken-Image keinen Wert legt, sollte das neue Xiaomi Modell in die engere Wahl ziehen. Das Redmi Note 3 liefert alles, was man von einem guten Mittelklasse-Smartphone erwarten kann. Die Import-Abstriche bezüglich der Sprache muss man allerdings dann in Kauf nehmen.


Vorteile

  • Günstiger Preis
  • Gutes Display
  • Lange Akkulaufzeit


Nachteile

  • Keine deutsche Spracheinstellung
  • Fest verbauter Akku
  • LTE 800 MHz nicht unterstützt

 Bewertung Xiaomi Redmi Note 3 nach Eigenschaften

Display
66,0%
Kamera
44,5%
Internet
58,8%
SIM-Slots
100%
Leistung
18,4%
Akku
65,6%
Gesamtwertung
54,4%

Technik und Handydetails

EigenschaftWert
BetriebssystemAndroid 5.1 (MIUI 7)
Bildschirm
Display / Bilddiagonale 5,5 Full-HD LCD-IPS Display
Bildauflösung1920 x 1080 Pixel, 403 ppi
Kameras
Hauptkamera13,0
Frontkamera5,0
Mobilfunk
SIM 1Micro-SIM
SIM 2Micro-SIM
ÜbertragungsstandardsLTE, UMTS, GPRS
Unterstützte FrequenzenLTE / 4G: 1800 / 2600 MHz
UMTS / 3G: 850 / 900 / 1900 / 2100 MHz
GSM / 2G: 900 / 1800 / 1900 MHz
Leistung
Speicher2 oder 3 GB RAM Arbeitsspeicher
16 oder 32 GB interner Speicher
bis zu 0 GB per microSD-Karte
ProzessorOcta-Core mit 1,95 Taktfrequenz
Grafik-Einheit
Benchmark-Test (Antutu)
Akku 4000 mAh
Gehäuse
Maße15,0 x 7,6 x 0,87 cm
Gewicht164 g
Weitere Ausstattung
Sensoren
Sonstiges

 

Zusammenfassung
Vom
Produkt
Xiaomi Redmi Note 3
Bewertung
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