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Handyvertrag Vergleich: Tarif finden

Schneller Durchblick durch die aktuellen Handyverträge: In unserem Tarifvergleich finden Sie alle Arten von Vertrag – und Tipps, damit Sie den für Sie persönlich richtigen finden.

Welcher Handyvertrag passt zu mir?

  • Falls Sie es ungefähr abschätzen können: Stellen Sie hier ein, wie viele Minuten und wie viel Surfvolumen ihr neuer Handyvertrag bieten soll. Dann erhalten Sie eine Auswahl der günstigsten Tarife mit diesen Eigenschaften, die wir finden können.
  • Falls Sie noch unsicher sind: Unterhalb des Tarifrechners geben wir Ihnen Tipps rund um die Auswahl. So erhalten Sie Informationen, welcher Tarif am besten für Sie geeignet sein kann.

Der Weg zum passenden Vertrag

Gut zu wissen: es gibt im Tarifvergleich zwar zahllose Prepaid-Tarife und wohl noch mehr Auswahl hier im Handyvertrag Vergleich. Aber alle Angebote lassen sich gut in bestimmte Arten aufteilen. Sobald Sie dann wissen, welcher Tariftyp zu Ihnen passt, wird die Auswahl schnell übersichtlich. So können Sie anhand von wenigen Details die Handytarife vergleichen und den richtigen günstig online kaufen.

Welche Art vom Vertrag interessiert Sie?

Häufige Fragen und schnelle Antworten

Tipps zum Tarifvergleich

So wird die große Auswahl übersichtlich

Gut zu wissen: es gibt zwar quasi zahllose Handyverträge, aber sie lassen sich gut in bestimmte Arten aufteilen. Sobald Sie sich dann für eine bestimmten Typ Handyvertrag interessieren, ist die Auswahl schon viel übersichtlicher und sie können sich anhand von wenigen Details für einen Tarif entscheiden.

Wie finde ich heraus, welche Tarif-Details mir entgegenkommen?

Eins sollte man dabei bedenken: Wie man sein Handy in den nächsten Monaten oder Jahren genau benutzen wird, kann man im Voraus kaum exakt planen. Daher sollte man bei feinen Details mit etwas Entspanntheit entscheiden: Falls es doch mal ein paar Minuten mehr werden als gedacht, ist vielleicht Tarif A günstiger – und falls doch ein paar SMS weniger, vielleicht Tarif B.
Ein kleiner Tipp, bevor man stundenlang kalkuliert: einfach mal die letzten drei bis sechs Handyrechnungen zum Vergleich nebeneinander legen und kurz die durchschnittliche Menge an verbrauchten Minuten, SMS und MB ausrechnen. Das ist oft aussagekräftiger als die „gefühlte“ Nutzung – denn wer achtet täglich schon darauf, wie viel er gesurft, telefoniert usw. hat?

Wann lohnt sich ein günstiger Handyvertrag mit Inklusiv-Einheiten?

Handyvertrag Vergleich
Möglichst schnell und einfach die „Nadel im Heuhaufen“ finden: Ein Handyvertrag Vergleich hilft bei der Suche nach einem neuen Tarif in der Regel sehr leicht weiter.

Beispiel-Tarif:

Ein Vertrag A enthält monatlich 200 Minuten in alle deutschen Netze und 200 MB mobiles Internet innerhalb Deutschlands für 10 Euro mtl. Das bedeutet, dass Sie pro Monat bis zu 200 Minuten telefonieren, 200 SMS senden und 200 MB an Daten übertragen können. Wären auch noch SMS inklusive, würde für diese analog dazu dasselbe gelten. Um aber die Rechnung einfacher zu halten, werden SMS in diesem Beispuel nicht berücksichtigt.

Wann ist solch ein Handyvertrag günstig?

Wenn Sie die Inklusivleistungen fast komplett oder genau ausschöpfen. Denn dann erhalten Sie die einzelnen Minuten und MB umgerechnet zu einem sehr günstigen „Stückpreis“.
In dem Fall kann man rechnen: 200 Minuten + 200 MB = 400 Einheiten, die man für 10 Euro erhält. Also kostet 1 Einheit 10/400 Euro = 2,5 Cent pro MB bzw. 2,5 Cent pro Minute.
Eine Allnet Flatrate zu einem höheren Preis würde sich nur dann rechnen, wenn diese ebenfalls maximal 10 Euro kosten würde – oder wenn die Flat zwar mehr kostet, aber Sie auch mehr verbrauchen würden.

Wann rechnet es sich für Sie doch nicht?

Der entscheidende Punkt ist hierbei: Die Grundgebühr wird auch dann fällig, wenn Sie die im Tarif enthaltenen Möglichkeiten nicht nutzen oder deutlich mehr benötigen.

  • Wenn der Tarif für Ihren Bedarf zu viel enthält: Angenommen, Sie telefonieren in einem Monat nur 50 Minuten und übertragen gar keine Daten – die 10 Euro werden dann trotzdem fällig.
    Dann fallen schon für diese 50 Minuten 10 Euro an, sodass Sie (10 € / 50 Min.) 0,20 Cent pro Minute zahlen würden.
    Falls Sie also häufig deutlich weniger verbrauchen als im Handytarif enthalten ist, lohnt sich ein Tarif mit hoher Grundgebühr in der Regel nicht. Stattdessen sollten Sie dann einen günstigeren Laufzeitvertrag oder sogar einen Tarif ohne Grundgebühr wählen: einen Prepaid-Tarif.
  • Wenn der Vertrag weniger bietet, als Sie benötigen: Zusätzliche Minuten, SMS oder MB kosten bei Tarifen mit einem festen Inklusivpaket meist relativ viel. Nicht selten kostet es z.B. 19 (oder sogar 29) Cent pro Minute, wenn man das Minuten-Budget überschreitet.
  • Beispiel:
    Angenommen, beim oben genannten Vertrag A (200 Minuten + MB) kosten zusätzliche Minuten 19 Cent/Min. Wenn Sie in einem Monat 300 Minuten telefonieren und 200 MB nutzen, zahlen Sie demnach allein für den Mehrverbrauch an Minuten: 100 Min. x 19 Cent = 19 Euro. Diese Summe zzgl. 10 Euro Grundgebühr = 29 Euro insgesamt.
    Vertrag B bietet eine Telefon-Flat und Internet-Flat für 20 Euro mtl. Beim selben Verbrauch wie gerade beschrieben bleibt es dann bei dieser Grundgebühr – Sie stehen also günstiger da. Allerdings gilt dies eben nur für einen Monat.
    Bei einem Laufzeitvertrag, der meist über 24 Monate geht, kommt es dann darauf an, ob solch ein Vor- oder Nachteil nur ein einziges Mal vorkommt oder ob er die Regel ist. Denn Sie möchten ja einen Handyvertrag, der im Vergleich über 24 Monate günstiger ist – und keinen, bei dem nur ein einziger Monat billiger ausfällt.

Auszahlung: Handyvertrag mit einem Plus starten

Eine Auszahlung zu Vertragsbeginn kassieren, statt selber eine Einmalzahlung leisten zu müssen? Klingt verlockend und kann sich lohnen. Eine solche Auszahlung wird vor allem von Vertragsvermittlern angeboten, wenn Sie einen oder zwei neue Handyverträge abschließen – allerdings ist dann meist kein Handy oder z.B. nur ein einfaches oder älteres Smartphone-Modell im Preis inklusive.
Das kann durchaus seriös gerechnet sein – wie ein Beispiel zeigt:

  • Tarif mit Handy: Bei Anbieter A erhalten Sie einen bestimmten Tarif für 10 Euro pro Monat, dazu für einmalig 1 Euro ein Smartphone im Verkaufswert von 500 Euro.
  • Tarif mit Auszahlung: Genauso könnte Ihnen dann Anbieter B denselben Tarif zum selben Monatspreis anbieten – und 499 Euro an Sie überweisen (entspricht 500 Euro minus 1 Euro Anzahlung).

In solch einem Fall können Sie einfach vergleichen, welche Smartphones Sie bei anderen Anbietern zu einem ähnlichen Tarif erhalten würden: So finden Sie heraus, ob sich die Auszahlung lohnt oder nur gut klingt.

Bei Tarifen mit 2 SIM-Karten nachrechnen

Gerade wenn Sie sich separat schon ein Dual-SIM Handy bestellt haben und nun passende Handytarife suchen, locken Doppel-SIM-Angebote oft mit hohen Beträgen, die Sie sich sichern können. Bedenken Sie dabei, dass Sie hier mit einem hohen Entgegenkommen des Anbieters rechnen dürfen. Immerhin sollte Ihr „Willkommensgeld“ dem Doppelten dessen entsprechen, was Sie bei Abschluss eines einzigen Vertrages erhalten würden – oder sogar noch etwas mehr, denn der Verkäufer spart sich beim zweiten Vertrag ja den Aufwand, einen zusätzlichen Kunden für sich zu gewinnen.

Was ist eine Internet Flat?

Mit einer Internet Flat zahlen Sie übertragene Daten nicht nach tatsächlich verbrauchter Menge, sondern erhalten für einen festen Preis pro Monat ein bestimmtes Datenvolumen mit einer bestimmten maximalen Übertragungsgeschwindigkeit. Je höher beide Werte liegen, desto besser.

Datenvolumen – so viel schnelles Internet ist drin

Datenvolumen bezeichnet, wie viele Daten man pro Monat ohne Aufschlag und ohne Drosselung per Mobilfunknetz in der maximalen Geschwindigkeit übertragen kann. Je nach Anbieter und Flat können Sie verschiedene maximale Surfgeschwindigkeiten nutzen.

Bei bestimmten Anbietern ist die Höchstgeschwindigkeit nur dadurch begrenzt, welche Übertragungsgeschwindigkeit das Netz ermöglicht. Andere Angebote ermöglichen dagegen zu verschiedenen Preisen unterschiedliche Geschwindigkeiten. Dann liegt z.B. der Highspeed bei teureren Tarifen höher als bei Einsteiger-Flats.

Datenvolumen im Vergleich

  • Ein exzellenter Datentarif ermöglicht maximal über 200 Mbit/s und enthält über 20 GB Volumen.
  • Sehr gut sind Tarife mit über 40 Mbit/s und über 10 GB Datenvolumen.
  • Gut für Gelegenheitssurfer sind auch noch bis zu 21 Mbit/s und etwa 1 GB.
  • Alles mit weniger Surfspeed und weniger Datenvolumen ist eher für relativ seltenes Surfen im mobilen Internet oder für geringe Datenübertragung geeignet. Es eignet sich etwa dann, wenn Sie vor allem Whatsapp-Texte, E-Mails ohne Anhänge und Postings bei Twitter/Facebook nutzen möchten.
Einheiten
Datenvolumen:
Angegeben in MB oder GB. Dabei ist 1 GB = 1000 MB.
Übertragungsgeschwindigkeit:
Angegeben in Mbit/s oder Kbit/s. Dabei ist 1 Mbit/s = 1000 Kbit/s.

Vorsicht: Das bedeutet „Maximal verfügbare Geschwindigkeit“

Die Angabe der maximalen Übertragungsgeschwindigkeit bezeichnet, wie viele Daten pro Sekunde im Optimalfall übertragen werden können. Die tatsächliche Surfgeschwindigkeit für Sie ist geringer. Das liegt an zwei Dingen:

  1. Unvermeidliche technische Einschränkung: Die Übertragungsmenge beinhaltet auch Steuerdaten, die den Transfer der Daten überhaupt korrekt ermöglichen. Wenn Sie eine Verbindungsgeschwindigkeit von z.B. 100 MBit/s haben und eine 100 MBit große Datei versenden, dauert dies daher nicht genau eine Sekunde, sondern etwas länger. Die Netto-Übertragungsrate nennt man hingegen Datendurchsatz.
  2. Lokale und momentane Einschränkungen: Nicht überall und nicht jederzeit stellt ein Mobilfunknetz die im Tarif genannte Übertragungsrate zur Verfügung. Das kann z.B. an der Auslastung der jeweils zuständigen Basisstation liegen. In diesem Fall kann man zwar so schnell surfen, wie es für die jeweilige Station aktuell maximal möglich ist – aber das kann deutlich unterhalb der im Vertrag bezeichneten Highspeed-Angabe liegen.

 

Inklusiv-Datenvolumen nutzen

  • Solange Sie höchstens das angegebene Volumen pro Monat nutzen, ist der anfallende Datenverbrauch inklusive– wenn Sie sich dabei im deutschen Mobilfunknetz Ihres Anbieters aufhalten.
  • Die maximal verfügbare Geschwindigkeit steht bei der Nutzung des Inklusivvolumens zur Verfügung. Wie hoch es ist, wird in den Details des jeweiligen Tarifs bzw. der Internet Option ist angegeben.
  • Im EU-Ausland können Sie das Datenvolumen in der Regel ebenfalls nutzen. Der Verbrauch dort wird dann mitberechnet. Allerdings gibt es Fair-Use-Regelungen, die den Anteil der Nutzung im Ausland begrenzen können. Außerdem gelten einige Handytarife ausdrücklich nur für den innerdeutschen Raum.
  • Wichtig: Wenn Sie außerhalb der EU unterwegs sind, können dort sehr hohe Kosten anfallen. Sofern die Internet Flat auch dort vergleichsweise günstig sein sollte, werben die Anbieter meist auffallend mit dieser Tatsache.

Wenn das Inklusivvolumen verbraucht ist

Es gibt bei Handyverträgen zwei typische Fälle: Entweder der Surfspeed wird für den Rest des Kalendermonats verringert surfen – oder man erhält gegen Aufpreis zusätzliches Datenvolumen.

  • Meist wird nach Verbrauch des Inklusivvolumens die Übertragungs-Geschwindigkeit künstlich gedrosselt. Hier gibt es große Unterschiede. Die meisten Anbieter drosseln auf wenige Dutzend KBit/s. Es gibt aber auch Angebote, die recht schnelle 1000 KBit/s als Speed-Limit erlauben.
    Für kleine Datenübertragungen sind die langsamen Geschwindigkeiten oft noch akzeptabel. Aber für Multimedia, Streams und Ähnlices auffallend langsam. Immerhin: mit der reduzierten Übetragungsrate ist Surfen weiter möglich.
  • Gegen Aufpreis können manche Tarife zusätzliches Datenvolumen nachbuchen. Aber Vorsicht: es gibt Verträge, die das automatisch durchführen. Das heißt meist „Daten-Automatik“ oder ähnlich. Überschreitet man bei so einem Handyvertrag die enthaltene GB- oder MB-Menge, erhält man kostenpfichtig zusätzliches Datenvolumen, teils auch mehrfach. Meist sind die Kosten pro MB im Vergleich zu den Highspeed-MB, die schon im Tarif enthalten sind, deutlich höher. Da dies den Monatspreis erhöht, dürfen solche Angebote nicht als Internet Flat bezeichnet werden.

Grundgebühr: laufende Kosten pro Monat

Bei einem Laufzeitvertrag legt die Grundgebühr fest, wie viel Sie monatlich zahlen müssen, um die im Vertrag enthaltenen Leistungen nutzen zu können. Das lohnt sich dann, wenn diese Inkusivleistungen ziemlich genau Ihrem Bedarf entsprechen. Zur Grundgebühr können aber je nach noch Kosten hinzukommen, wenn Sie mehr nutzen – z.B. wenn Sie Sonderrufnummern wählen, in Netze telefonieren, die nicht im Tarif abgedeckt sind (oft bei ausländischen Rufnummern der Fall) oder z.B. dann, wenn Sie Ihr Handy außerhalb Deutschlands nutzen.

Vorteile

  • Sie können jederzeit mit Ihrem Handy auf Ihr Mobilfunknetz zugreifen (sofern das Netz verfügbar ist) und brauchen nie daran zu denken, ein Mobilfunkguthaben aufzuladen oder anderes.
  • Nutzt man die in der Grundgebühr enthaltenen Leistungen gut aus, sind die Kosten pro Minute, SMS oder MB oft sehr günstig
  • Neue Laufzeitverträge werden oft mit sehr günstigen und oft top-aktuellen Smartphones angeboten (in seltenen Fällen auch mit Bar-Auszahlungen)

Nachteile

  • Die Rechnung für einen bestimmten Monat kommt immer erst im Nachhinein. Falls man zu viele Leistungen in Anspruch genommen hat, die nicht in der Grundgebühr abgedeckt waren, kann dies eine unschöne Überraschung sein. Allerdings bieten viele Provider – jedoch leider nicht alle – online oder per App die Möglichkeit, den aktuellen Kostenstand des laufenden Monats einzusehen.