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SIM-Karte: Formate & Technik schnell erklärt

SIM-Karten sind in unterschiedlichen Formaten erhältlich. Auf die technischen Eigenschaften hat die Größe keinen Einfluss. Aber es ist wichtig, dass man für sein Single-SIM oder Dual-SIM Handy die richtige Größe verwendet. Denn nur dann kann man seinen Handyvertrag bzw. Prepaid-Tarif nutzen.

Wie nennt sich welches Format – und was muss man noch wissen? Informieren Sie sich hier im Überblick.

In aktuelle Handys kommen je nach Modell diese Größen

Tarifanbieter bieten sie häufig als „2-in-1“ und „3-in-1“ Karte

  • Kombi-SIM = Standard- und Micro-SIM in einem
  • Triple-SIM = Alle SIM-Größen in einem
    (Die kleineren SIM-Karten werden aus den größeren herausgetrennt)

SIM-Karten Vergleich: Namen, Maße und Verwendung

SIM-Karten VersionAndere BezeichnungenHeute in Gebrauch?Länge (mm)Breite (mm)Höhe (mm)
Full-Size SIMScheckkarten-SIM
ID-1 UICC
1FF
Nicht mehr85,6053,980,76
Standard-SIM (GSM)Mini-SIM-Karte
Plug-in UICC
2FF
Nur noch vereinzelt25,0015,000,76
Standard-SIM (UMTS)USIM-Karte
Mini-SIM-Karte
Plug-in UICC
2FF
Ja25,0015,000,76
Micro-SIMMini-UICC
3FF
Ja15,0012,000,76
Nano-SIM4FFJa12,008,800,67
Kombi-SIM3FF in 2FFJa25,00 / 15,0015,00 / 12,000,76
Triple-SIM4FF in 3FF in 2FFJa 25,00 / 15,00 / 12,0015,00 / 12,00 / 8,800,76 / 0,76 / 0,67

Die genauen Abmessungen der einzelnen SIM-Karten sind international festgelegt, und zwar in den Normen ISO/IEC 7810 und ETSI TS 102221. Es gibt aber gewisse Toleranzen, sodass man in seinem Endgerät normalerweise auch Karten nutzen kann, die minimal von diesen Vorgaben abweichen.

ETSI ist die zuständige europäische Normungsorganisation für Telekommunikationsfragen („European Telecommunications Standards Institute“). Große Netzbetreiber, SIM-Karten-Hersteller und Handy-Hersteller sind in die Entwicklung eingebunden.

Welche SIM-Karte braucht mein Smartphone?

Entscheidend ist, dass die SIM-Karte genau dasselbe Format hat wie der SIM-Steckplatz in Ihrem vorhandenen Handy. Dieses Format kann bei jedem Modell anders sein. Sie finden Sie in der Bedienungsanleitung, auf der Website des Herstellers und in der Regel in unseren Produktdaten auf den einzelnen Detailseiten. Wenn sich bei einem Dual-SIM Handy die Größen von SIM-Slot 1 und 2 unterscheiden, können Sie sich dort ebenfalls über die jeweiligen Formate informieren.

SIM-Karten-Formate
Welches SIM-Karten Format passt? © Scanrail – fotolia.com

Die Formate im Detail

Handys bieten in der Tendenz immer mehr Ausstattung und Funktionen. Da zählt jeder Millimeter. Und kleinere SIM-Karten bieten mehr Platz für elektronische Bauteile. Was genau unterscheidet aber die Modelle der einzelnen Generationen?

Die größte Karte

Mini- und Standard-SIM: Zwei Bezeichnungen. Ein Format.

Zwei Namen für dieselbe Karte: Die Maße entsprechen 25 mm (in der Länge) mal 15 mm (in der Breite). Es handelt sich um die „klassischen“ Karten, die seit etwa 25 Jahren in Handys Verwendung finden. Schnell erkennbar: Im Verhältnis zum SIM-Chip ist der Trägerrahmen auffallend groß. Die genauen Abmessungen sind gemäß ISO/IEC Norm 7810 als ID-000-Format festgelegt.

Die Abmessungen einer Mini-SIM sind in einer ISO/IEC Norm festgelegt. Sie betragen: 25 x 15 mm.

Warum „Mini“, wenn es das größte Format ist?

Die allerersten, später „Full-Size“ genannten, SIM-Karten hatten noch die Größe von Scheckkarten. Als dann die 25 x 15 mm kleine, zweite Generation auf den Markt kamen, nannte man sie zur besseren Unterscheidung „Mini“. Für das ältere Modell nutzte man dann auch die Bezeichnung „Scheckkarten-Format“.

Wieso fehlte zeitweise eine Größenangabe?

Im Lauf der 90er Jahre setzten sich die Karten im Format 25 x 15 mm durch. Die erste Generation verschwand hingegen aus dem Markt. Dadurch wurde eine Unterscheidung überflüssig. Und weil es einfacher war, wurde der Zusatz „Mini“ im Markt nicht mehr benutzt.

Wieder mehr als ein SIM-Format auf dem Markt

Mit Einführung der Micro-SIM wurde es erneut erforderlich, das ältere, nunmehr „große“ Format wieder genauer zu bezeichnen. Weil es zu dieser Zeit noch das geläufigste Format war, kam der Begriff „Standard-SIM“ auf. In den Jahren danach hat sich als eindeutiger, kurzer Name „Mini-SIM“ eingebürgert.

Hinweis auf 3G-Unterstützung: USIM-Karte

Bei älteren SIM-Karten aus der Zeit vor Einführung von UMTS muss man etwas Besonderes beachten. Solche Karten passen zwar auch in den Mini-Slot. Allerdings funktionieren sie eventuell nicht korrekt, da sie nur GSM unterstützen, aber kein UMTS und neuere Standards. Bei solch einer Karte sollte man sich an seinen Mobilfunkanbieter wenden, um z.B. die SIM-Karte zu tauschen.

Mit der Einführung von UMTS (3G) wurde die SIM-Technik erweitert. Denn die zuvor gebräuchlichen Karten beherrschten nur GSM (2G). Die neue Generation SIM-Karten war äußerlich nicht von der älteren zu unterscheiden, doch ihr SIM-Chip war UMTS-fähig. Passend zu UMTS nannte man sie USIM-Karte.

Diese Bezeichnung setzte sich jedoch nicht durch – unter anderem, weil sich UMTS-Netze und UMTS-Handys erst nach sehr langer Zeit durchsetzten. Die technischen Unterschied zwischen „Mini SIM“ und „USIM“ waren für viele Verbraucher zudem nicht nachvollziehbar. Als die Micro-SIM-Karte eingeführt wurde, war UMTS bereits Standard. Daher verwendet man USIM nur für SIM-Karten im Standardformat, die 3G unterstützen.

Das mittlere Format

Micro-SIM-Karte: Etwas kleiner als der Vorgänger

Micro-SIM-Karten unterscheiden sich von den anderen beiden SIM-Formaten in der Nutzung lediglich durch unterschiedliche Größe. Da diese Variante erst nach Einführung von UMTS auf den Markt kam, ist die SIM-Technik, anders als bei alten Mini-SIMs – kompatibel mit dem UMTS Standard.

Die Länge beträgt 15 mm bei 12 mm Breite. Die längere Seite hat also gerade einmal die Größe der Schmalseite einer Mini-SIM.

Der SIM-Chip selbst ist jedoch so groß wie bei Standard-SIM-Karten. Das hat zur Folge, dass er bei dieser kleineren Karte fast die komplette Oberfläche einnimmt und nur noch von einem eher schmalen Plastikrahmen umfasst wird.

Ein anderer Name, vor allem bei technischen Angaben, lautet „3FF„. Dieser sogenannte „3. Form-Faktor“ zeigt an, dass die Micro-SIM nach Full-Size- und Mini-SIM das 3. offizielle Karten-Format ist. Es wurde erstmals für das iPhone verwendet.

Die kleinste Karte

Nano-SIM: Die kleinste Variante zum Einlegen

Nano-SIM-Karten sind seit 2012 die 4. Generation SIM-Karten. Daher nennt man sie auch „4FF“ (4. Form-Faktor).

Abmessungen

Die Nano-SIM ist etwa 40% kleiner als das Micro-Format und über 70% gegenüber der Mini-SIM. Die Außenmaßen betragen 8,8 mm x 12,3 mm x 0,67 mm (L x B x H). In Länge und Breite darf eine Nano-SIM-Karte jeweils 0,1 mm größer oder kleiner sein, in der Höhe („Dicke“) bis zu 0,03 mm stärker oder bis zu 0,07 mm dünner.

Kompatibilität

Die Nano-SIM ist kompatibel zu den zuvor üblichen SIM-Karten, da nur der Plastikrand um den eigentlichen SIM-Chip reduziert wurde. Sie bieten grundsätzlich auch die gleiche Funktionalität. Die Speicherbandbreite des SIM-Chips beträgt mindestens 64k (und je nach Hersteller sogar bis zu 90k).

Markteinführung

Beschlossen wurde der Nano-SIM-Standard auf der 55. ETSI Konferenz vom 31.05.-01.06. 2012 im japanischen Osaka. Zum Einsatz kam das Format erstmals im iPhone 5, das am 12.09.2012 vorgestellt wurde. Besonderheit am Rande: Zum Start stand beim damaligen Netzbetreiber „E-Plus“ im Display neben der Empfangsanzeige nicht – wie sonst gewohnt – der Name des Anbieters, sondern nur das Wort „Netz“.

SIM-Karte tauschen

Falls Ihre SIM ein anderes Format hat, können Sie z.B. bei Ihrem Netzanbieter eine Tauschkarte bestellen. Das ist aber je nach Provider und Tauschgrund kostenpflichtig. Fordern Sie bei einem erforderlichen Tausch möglichst eine Kombi- oder Triple-SIM an. Aus denen kann man die passende Größe einfach herauslösen. Falls Sie später erneut ein anderes Format benögtigen, kann das Vorteile bieten.

Kombi-Formate

Eine Kombi-SIM bietet mehrere SIM-Karten Formate in Einem. Denn wer kennt das nicht: Man wechselt das Smartphone – und obwohl man weiter denselben Handyvertrag verwenden will, muss man die Karte tauschen. Zum Beispiel, weil die Micro-SIM aus dem alten Gerät zu groß ist. Das nervt. Die Lösung: SIM-Formate, aus denen man die passende SIM-Größe heraustrennen kann. Davon gibt es aktuell zwei Versionen:

2 in 1

Kombi-SIM: Vereint die 2 Größen Mini-SIM und Micro-SIM.

3 in 1

Triple-SIM: Bietet alle 3 Größen, also auch die Nano-SIM

Kombi-SIM: Standard und Micro

Eine Kombi-SIM-Karte hat im Lieferzustand das Format einer Scheckkarte.

  • Wie gewohnt kann man aus der Scheckkarte eine Mini-SIM-Karte herauslösen. In ihr ist um den SIM-Chip aber als Besonderheit eine Sollbruch-Linie vorgestanzt. Im Betrieb als Mini-SIM ist das nicht wichtig, man kan die SIM-Karte wie gewohnt verwenden.
  • Sobald man eine Micro-SIM benötigt, drückt man einfach den vorgestanzten inneren Bereich inklusive SIM-Chip heraus.
  • Da die Kombi-SIM vor der Nano-SIM eingeführt wurde, kann man aus ihr nur eine Micro-SIM, aber keine Nano-SIM herausbrechen.

Wie erhalte ich eine Kombi-SIM?

Wenden Sie sich einfach an Ihren Mobilfunkanbieter bzw. Provider. So können Sie Kontakt zu den großen Anbietern aufnehmen und sich nach einer Kombi-SIM erkundigen.

Technische Eigenschaften

Die technischen Merkmale einer Kombi-SIM entsprechen denen einer USIM-Karte (d.h. einer UMTS-fähigen SIM-Karte).

Info zu Kombi-SIM und Triple-SIM

Vom kleinen Format wieder zurück zum größeren?

Wenn man eine kleinere SIM einmal herausgedrückt hat, ist die erneute Nutzung in einem größeren SIM-Slot schwierig: Man kann sie nämlich nicht so einfach wieder in den ehemaligen äußeren Plastikrahmen zurückstecken – zumal dieser sich beim Herausdrücken oft verbiegt. Daher empfiehlt sich in diesem Fall ein entsprechender, stabiler Micro-SIM-Adapter bzw. Nano-SIM-Adapter.

Triple-SIM-Karte: Alles in Einem

Inzwischen gibt es drei verbreitete SIM-Karten Formate in Handys: Mini-, Micro- und Nano-SIM. Um die passende Größe leichter zur Hand zu haben, gibt es die Triple-SIM. Eine Karte, aus der sich alle gängigen SIM-Formen heraustrennen lassen.

Einsatz: Eins nach dem anderen

Man erhält die Triple-SIM-Karte im Scheckkartenformat. Der für die SIM-Funktionen entscheidende Chip mit allen elektronischen Kontaktflächen befindet sich dabei auf dem Nano-SIM-Abschnitt – und ist dadurch automatisch auch Teil der beiden größeren SIM-Karten. Die einzelnen SIM-Formate müssen in einer festen Reihenfolge herausnehmbar sein. Deshalb werden die Verbindungsstege zwischen den jeweiligen Formaten nach innen hin etwas robuster. Benötigt jemand eine Micro-SIM, wäre es sonst ärgerlich, wenn bei deren Herausknicken versehentlich die Stege zur Nano-SIM brechen – dann wäre die Micro-SIM nicht mehr zu nutzen.

Unterschiedliche Dicke

Die besondere Herausforderung dabei: Die Nano-SIM ist nicht nur kleiner als die anderen Formate, sondern auch um knapp 0,1 Millimeter dünner. Die Triple-Karte insgesamt dünner zu machen, war laut Angaben des Kartenanbieters nicht möglich. Denn dadurch würden die Mini- und Micro-Karten zu wackelig im SIM-Karten Slot stecken. Das könnte zu Kontaktaussetzern führen. Die Lösung lag darin, dass der Karten-Lieferant Gemalto eine Technik einsetzt, bei der nur diejenige Zone des SIM-Rohlings dünner produziert wird, die später als Nano-SIM herausgebrochen werden kann.

So kam es zu Triple- und Kombi-SIM

SIM-Karte zu tauschen ist umständlich. Zum Glück störte das nicht nur die Kunden, sondern auch die Mobilfunkanbieter. Denn Karten tauschen kostet Geld. Das lassen sich die Anbieter zwar meist durch Gebühren bezahlen, ist aber trotzdem kein lohnendes Geschäft für sie. Außerdem wollten sie nicht ständig SIM-Karten in verschiedenen Formaten bereithalten.

Deshalb geben die meisten Provider inzwischen SIM-Karten aus, die man als Kunde selber auf die gewünschte SIM-Größe verkleinern kann. Das spart Aufwand – und Servicegebühren.

Mit der Kombi-SIM können sie eine einheitliche SIM versenden, die sowohl für Mini- als auch Micro-SIM Einschübe geeignet ist – und mit der Triple-SIM sogar ein Produkt für alle Formate.

Gleichzeitig ist es für Verbraucher bei einem Wechsel zu einem Smartphone mit Micro-SIM praktisch, weil man weder die SIM-Karte zuschneiden noch tauschen mussen.

Formate für SIM1 und SIM2 – nicht immer gleich

Was die Größe der passenden SIM-Karten angeht, können Dual-SIM-Handys inzwischen genauso wie „normale“ Mobiltelefonie mit allen drei gängigen Formaten ausgestattet sein – man muss sich also die Handy-Details ansehen, um das richtigen Format zu wissen. Wichtig dabei: Bei einigen Modellen hat der erste SIM-Slot eine andere Größe als der zweite.

Unterschiede zwischen SIM und Karte

Eine SIM-Karte besteht im Prinzip aus zwei Teilen: Einem Trägerrahmen sowie dem davon eingerahmten SIM. Der Trägerrahmen sorgt dafür, dass das eigentliche SIM nach dem Einlegen an der richtigen Stelle positioniert ist, damit die Kontakte der SIM an den passenden Kontakten des Handys anliegen.

SIM: der Chip

Alle technischen Funktionen übernimmt das eigentliche SIM. Das ist der goldene Chip auf der Karte – ein kleiner Microprozessor mit Speicher. Dieses „Subscriber Identification Module“ dient vor allem dazu, den Handynutzer gegenüber dem Mobilfunknetz auszuweisen. Übersetzt bedeutet es: „Modul zur Teilnehmer-Identifizierung“, denn jede einzelne SIM wird nur einem bestimmten Teilnehmer zugewiesen.

  • Um sicherzustellen, dass es sich um den korrekten Teilnehmer handelt, ist das SIM mit einer PIN als Zugangscode vor unbefugter Nutzung gesichert
  • Durch die Informationen auf dem Chip kann der Netzbetreiber z.B. erkennen, dass der Nutzer berechtigt ist, im eigenen Handynetz zu telefonieren – aber auch, welche maximale Surfgeschwindigkeit für ihn freigeschaltet ist.
  • Darüber hinaus verfügt der SIM-Chip über einen Speicher. Darauf sind in der Regel u.A. Telefonnummern, Kontaktdaten, gesendete und empfangene SMS sowie gewählte Rufnummern gespeichert.

Karte: der Träger

Um das eigentliche SIM herum befindet sich ein Trägerrahmen aus Plastik. Technisch ist er nahezu funktionslos – bis auf einen Punkt: Der standardisiert geformte Rahmen dient dazu, die Kontaktflächen des Chips beim Einschub in den SIM-Slot an der richtigen Stelle zu platzieren.

Da es drei verschiede Slot-Größen gibt, sind je nach Handy unterschiedliche SIM-Karten-Formate nötig – Mini, Micro oder Nano.

Bedeutung des Formats

Der SIM-Chip ist bei neuen SIM-Karten immer gleich groß. Verschiedene SIM-Formate beziehen sich fast nur auf die Breite des Kunststoffrands. Ausnahme: Bei sehr alten Handykarten ist der Chip noch merklich größer – das ist wichtig, wenn man z.B. eine SIM-Karte zuschneiden möchte.

SIM-Technik

SIM-Karten haben sich in den letzten Jahren technisch immer ein bisschen weiterentwickelt. Mehr Speicherplatz für Rufnummern, kleinere Abmessungen, neue Funktionen – und auch die Betriebsspannung hat sich geändert.

NFC-SIM

NFC-Karten dienen dazu, sie in NFC-fähigen Smartphones mit dessen NFC-Einheit zu koppeln und auf diese Weite bestimmte Services zu ermöglichen – zum Beispiel Bezahlfunktionen. Die Karten funktionieren aber nur, wenn das Handy bereits eine entsprechende Einheit besitzt. Daher muss darauf achten, ob zu einem bestimmten Smartphone angegeben ist, dass es sich für eine NFC-SIM eignet.

SIM-Karte richtig handhaben

Wichtige Funktionen auf kleinstem Raum: Wenn die SIM-Karte nicht funktioniert, hat das meist sehr ärgerliche Folgen für den eigenen Alltag. Damit man sie nicht selbst versehentlich beschädigt, gibt es ein paar wichtige Punkte zu beachten.

Einlegen & entnehmen

Eine goldene Regel: Erst das Handy ausschalten, dann die SIM-Karte einlegen oder herausnehmen. Bei einfachen und älteren Modellen befinden sich dei SIM-Slots ohnehin hinter dem Akku, den man zum SIM-Wechsel daher ohnehin entnehmen muss.

Es gibt bei einigen Dual-SIM Handys allerdings eine Ausnahme für den zweiten SIM-Slot. „Easy Swap“ Modelle erlauben den Zugriff auf den 2. SIM-Slot auch bei eingeschaltetem Handy.

Richtig handhaben

Da der SIM-Chip elektronisch funktioniert, sollte man ihn keinesfalls mit metallischen oder elektrisch (z.B. statisch) geladenen Gegenständen berühren.

Auch Fingerschmutz kann die Kontaktflächen beeinträchtigen. Am besten also immer den Rahmen anfassen. Verschmutze Kontakte lassen sich mit einem weichen Tuch reinigen.

Heftige Erschütterungen sind ebenfalls schädlich: Hinwerfen sollte man die Handykarte möglichst nicht.

Spannung: 1,8 bis 5 Volt

Die Betriebsspanung des SIM-Chips ist leider nicht einheitlich: Je nach Produktionsjahr gibt es Karten mit 1,8 V, 3 V und 5 Volt. SIM-Karten mit 5 Volt – z.B. für alte Autotelefone – sind aber eigentlich nur noch im Bestand vertreten, für moderne Handys, Tablets und Smartphones sind sie nicht mehr geeignet.

Nutzt das SIM eine andere Spannung als das Handy, kann das Probleme verursachen: Von einer Fehlermeldung über das Abstürzen des Betriebssystems bis zu einer schnelleren Akku-Entleerung sind verschiedene Folgen möglich.

Die Spannung ist meist auf der SIM-Karte aufgedruckt. Sie haben eine sehr alte Karte ohne Spannungsangabe, wissen aber nicht, ob diese für Ihr neues Handy geeignet ist? Dann erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Netzbetreiber, mit welcher Spannung Ihre SIM-Karte kompatibel ist.

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