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Prepaid Tarife im Vergleich

Ein Prepaid Tarif bietet Mobilfunk gegen Vorkasse – im Vergleich dazu bezahlt man bei einem Handyvertrag Leistungen erst nachträglich. Bei einer Prepaid SIM-Karte muss man daher entsprechend Guthaben aufladen, um davon Minuten, SMS oder MB für mobiles Internet zu verbrauchen.

Die besten Prepaid-Angebote im Vergleich zeichnen sich durch diese Vorteile aus:

  1. Hohes Startguthaben, am besten höher als der Kaufpreis – es gibt sogar gratis Freikarten für 0 Euro, die bereits Guthaben mitbringen.
  2. Niedrige Preise pro Minute, SMS oder Megabyte.
  3. Günstige Flatrates zum Telefonieren, für SMS und für mobiles Internet.
  4. Kurze Laufzeiten für Flatrates, damit man jederzeit wieder alle Kosten beenden kann.

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Welcher Prepaid-Tarif ist der beste für mich?

Was die einzelnen Tarife davon tatsächlich bieten, muss man im Einzelnen vergleichen. Der beste Prepaid-Tarif ist dabei für jeden anders. Der eine möchte immer wieder neu entscheiden, wie er sein Smartphone nutzt. Andere wollen vor allem nur erreichbar sein – und nur zahlen, wenn sie selber wirklich mal etwas verbrauchen. Aber auch Luxus-Tarife mit Flatrates sind möglich. Wer die wichtig findet, hat natürlich einen ganz anderen Sieger im Prepaid Vergleich als jemand, der lieber nur Guthaben für das Nötigste aufladen will.

Sie möchten eine Zeitlang oft mit dem Handy telefonieren, viele SMS versenden oder mehr Datenvolumen? Dann kann man je nach Anbieter flexible Optionen nutzen. Durch sie erhält man z.B. Minuten, SMS oder Surfvolumen (gemessen in MB und GB). Die Mindestlaufzeit liegt meist bei einem Monat.

Volle Kostenkontrolle

Sie möchten nur bezahlen, was Sie auch wirklich verbrauche oder z.B. auf einer privaten Rufnummer im Dual-SIM Handy vor allem erreichbar sein? Dann ist für Sie einer der Tarife am günstigsten, die jede Minute, jede SMS und jedes MB einzeln abrechnen. Eingehende Anrufe innerhalb Deutschlands werden nicht abgerechnet, und auch ohne Guthaben kann man längere Zeit Anrufe entgegegennehmen.

Flats und Pakete

Will man entspannt eher viel telefonieren usw., lohnt sich dagegen oft eine Flat oder ein Paket mit größerem Minuten-, SMS- oder Highspeed-Inklusivvolumen. Diese Tarifoptionen ersparen Ihnen den ständigen Blick auf den noch verbleibenden Guthabenstand. Da solche Optionen nicht fest zum Tarif gehören und fast immer nur 30 Tage laufen, kann man monatlich flexibel entscheiden, ob man sie weiter nutzt.

Prepaid-Tarife im Vergleich
Prepaid-Karten mit Startguthaben: Der Vergleich hilft bei der Auswahl der Angebote.

Prepaid-Karte oder Handyvertrag? Pro & Contra im Vergleich

Das Bezahlen im Voraus bedeutet zugleich Voreile als auch Nachteile:

Vorteile:

  • Man kann nur so viel verbrauchen, wie man zuvor aufgeladen hat. Bei einem Handyvertrag kann die nachträgliche Rechnung dagegen überraschen hoch ausfallen.
  • Wenn man den Prepaid-Tarif nicht mehr nutzen möchte, lädt man einfach kein Guthaben mehr auf. Normale Verträge laufen dagegen meist über 24 Monate.
  • Optionen wie Flatrates oder Minutenpakete laufen meist nur auf Monatsbasis – man kann sie daher schnell wieder entfernen oder bei Bedarf fortsetzen.
  • Für den Fall, dass man längere Zeit kostenpflichtige Optionen nutzt, kann man bei vielen Anbieter eine automatische Aufladung einrichten, damit zu Monatsbeginn genug Guthaben für die Option vorhanden ist.

Nachteile:

  • Im Vergleich zu einem langfristigen Handyvertrag kosten Prepaid-Tarife desselben Mobilfunkanbieter meist mehr pro Minute, SMS oder MB.
  • Man muss entweder rechtzeitig ans Aufladen denken oder eine automatische Aufladung einrichten.
  • Bei einer Guthaben-Automatik sollte man darauf achten, wie oft nachgebucht wird. Sonst besteht die Gefahr, dass man im Lauf eines Monats insgesamt mehr Geld als gedacht ausgibt.

Fazit

Gegenüber einem Laufzeitvertrag gibt es einen klaren Unterschied: Man wird bei einer Prepaid-Karte nicht per Rechnung informiert, wie viel man für genutzte Dienstleistungen nachträglich zu zahlen hat. Stattdessen zahlt man zuerst – und kann maximal diesen Betrag verbrauchen.

Zwar kann man inzwischen auch für diverse Prepaid-Karten Monats-Optionen wie Flatrates oder Roaming-Pakete buchen. Und diese lassen sich auch immer wieder neu buchen. Doch man zahlt in aller Regel nur für einen Monat im Voraus. Und wenn man einzelne Optionen oder seinen ganzen Tarif gar nicht mehr möchte, zahlt man einfach kein Geld mehr ein.

Guthaben aufladen – schnell erklärt

Das Aufladen funktioniert je nach Prepaid-Anbieter und Tarif unterschiedlich. Man kann verschiedene Zahlarten nutzen – und teilweise sogar eine automatische Aufladung buchen. Vor allem, wenn man jeden Monat ein bestimmtes Monatspaket bucht, ist so eine Automatik nützlich. Andererseits hat man dadurch nicht mehr die volle Kostenkontrolle – denn man selbst muss nicht mehr aktiv Geld auf die Karte überweisen.