Dual-SIM Handys: Tests, Vergleiche & Bestenlisten

Sie suchen ein neues Dual-SIM Handy? Unsere Tests und Vergleichslisten helfen weiter. Smartphones für 2 SIM-Karten Aktuelle Bestseller mit Quad-HD, LTE & Co. Preisvergleich vieler Online-Shops Ausführliche Handy Bestenliste.

Platz 1

LG
G7 ThinQ Dual-SIM

6,1" · bis 1200 Mbit/s · Android 8.0
LG G7 ThinQ Dual-SIM Test
ab 358,99 €

Platz 2

Samsung
Galaxy S9 Duos

5,8" · bis 1200 Mbit/s · Android 8.0
Samsung Galaxy S9 Duos Test/Bericht
ab 428,99 €

Bestseller

Samsung
Galaxy J5 Duos (2017)

5,2" · bis 300 Mbit/s · Android 7.0 (8.1)
Samsung Galaxy J5 Duos 2017 Test/Bericht
ab 165,00 €

Handymarken: Neue Flaggschiffe & Sortiment ansehen

Handy Tests & Tipps gesucht? Dual-SIM Bestenliste

Für eine leichtere Kaufentscheidung: Die Top-10-Handys aus unserem Vergleich. Dafür berechnen wir eine Prozent-Bewertung aus technischen Eigenschaften und Ausstattung. Was uns zudem im eigenhändigen Test auffällt, fassen wir im jeweiligen Bericht für Sie zusammen. Klicken Sie für weitere Smartphone-Details einfach auf den jeweiligen Link.

1. Platz: LG G7 ThinQ Dual-SIM

  • Android 8.0
  • 6,1 Zoll, 3140 x 1440 Pixel
  • 16,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Qualcomm Snapdragon 845
89,1%
ab 358,99 €
ab 358,99 €

2. Platz: Samsung Galaxy S9 Duos

  • Android 8.0
  • 5,8 Zoll, 2960 x 1440 Pixel
  • 12,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Exynos 9 Series 9810
88,7%

3. Platz: Samsung Galaxy Note 9 Duos

Samsung Galaxy Note 9 Duos

Samsung Galaxy Note 9 Dual-SIM Test/Bericht

  • Android 8.1
  • 6,4 Zoll, 2960 x 1440 Pixel
  • 12,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Exynos 9810
88,6%

4. Platz: OnePlus 6

OnePlus 6

OnePlus 6 Dual-SIM Test/Bericht

  • Android 8.1
  • 6,28 Zoll, 2280 x 1080 Pixel
  • 20,1 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Qualcomm Snapdragon 845
88,0%
ab 471,30 €
ab 471,30 €

5. Platz: Xiaomi Mi 8

Xiaomi Mi8

Xiaomi Mi8 Test/Bericht

  • Android 8.1
  • 6,21 Zoll, 2248 x 1080 Pixel
  • 12,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Qualcomm Snapdragon 845
87,9%
ab 298,00 €
ab 298,00 €

6. Platz: Samsung Galaxy S8 Duos

  • Android 7.0
  • 5,8 Zoll, 2960 x 1440 Pixel
  • 12,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Snapdragon 835
87,1%

7. Platz: Samsung Galaxy Note 8 Duos

Samsung Galaxy Note 8 Duos

Samsung Galaxy Note 8 Test/Bericht

  • Android 7.0
  • 6,3 Zoll, 2960 x 1440 Pixel
  • 12,2 Megapixel
  • LTE, HSPA+, GPRS
  • Octa-Core Samsung Exynos 8895
86,7%

8. Platz: HTC U12+ Dual-SIM

HTC U12+ Dual-SIM

HTC U12+ Dual-SIM Test

  • Android 8.0
  • 6,0 Zoll, 2880 x 1440 Pixel
  • 12,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Qualcomm Snapdragon 845
86,5%
ab 237,07 €
ab 237,07 €

9. Platz: Huawei P20 Pro Dual

Huawei P20 Pro Dual

Huawei P20 Pro Dual Test/Bericht

  • Android 8.1
  • 6,1 Zoll, 2240 x 1080 Pixel
  • 40,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Kirin 970 mit KI (NPU)
86,4%
ab 549,99 €
ab 549,99 €

10. Platz: LG V30 Dual-SIM

LG V30 Dual-SIM

LG V30 Dual-SIM Test

  • Android 7,1
  • 6,0 Zoll, 2880 x 1440 Pixel
  • 16,0 Megapixel
  • LTE, UMTS, GPRS
  • Octa-Core Snapdragon 635
84,5%

Alle technischen Angaben: Hersteller- oder Händler-Angaben, Bewertungen aus den einzelnen Testberichten. Die Preise werden automatisch aktualisiert, können aber in Einzelfällen aus technischen Gründen abweichen oder sich seit dem letzten Abruf geändert haben.

Darum lohnt sich ein Dual-SIM Handy

Tipp für den Preisvergleich

Sie kaufen ein Dual-SIM Handy, weil der ständige Wechsel zwischen zwei Handys zu umständlich ist?
Dann kann man den Preis eines Dual-SIM Smartphones nicht nur mit dem eines normalen Handys vergleichen. Sondern am besten mit dem von zwei normalen Modellen. Denn eines davon können Sie sich künftig sparen.

Schon gewusst? Mit unserem Handyvertrag-Vergleich finden Sie Handytarife, die genau zu Ihren Anforderungen passen – und sich gegenseitig ergänzen.

Empfang & Netzabdeckung
Wechseln Sie bei Problemen mit der Netzverbindung einfach zur SIM eines anderen Netzanbieters. So nutzen Sie die Versorgung von zwei Mobilfunknetzen.
Beruf & Freizeit
Trennen Sie geschäftliche und private Gespräche sauber zwischen zwei Rufnummern auf. Aber nutzen Sie dennoch nur ein Handy für alle mobilen Dinge. Manche Geräte bieten auch eine zeitgesteuerte Umstellung von SIM 1 auf SIM 2 an. So kann man z.B. pünktlich zum Feierabend die Erreichbarkeit über die Firmen-SIM-Karte beenden und ist stattdessen nur noch über die private Rufnummer erreichbar.
Ausland
Hohe Roaming-Kosten lassen sich mit einem Trick vermeiden. Legen Sie im Ausland die Telefonkarte eines dortigen Providers als zweite SIM-Karte ein. Nützlich, wenn Sie oft im selben Ausland telefonieren, simsen oder surfen. So kann man z.B. WhatsApp und SMS über die gewohnte Handynummer empfangen, aber Gespräche innerhalb des Reiselandes über eine dortige Mobilfunknummer führen. Das ist vor Ort oftmals günstiger ist.
Günstige Tarife kombinieren
Wenn Sie keine Allnet Flat nutzen, können Sie zwei Tarife kombinieren, die für verschiendene Zwecke jeweils am günstigsten sind. Und dann für jeden Anruf, jede SMS oder fürs mobile Surfen immer die SIM auswählen, die für diesen Zweck preiswerter ist – z.B. wenn diese eine SMS-Flat oder Internet-Flat enthält.
Prepaid-Karten
Wenn das Guthaben einer SIM verbraucht ist, kann man auf die andere Karte umschalten.
Platz sparen
Wenn man nur ein statt zwei Mobiltelefonen dabei haben muss, ist das natürlich handlicher.
Tarif- oder Anbieterwechsel
Sie möchten nach Abschluss eines neuen Vertrags noch eine Weile über die alte Handynummer erreichbar sein? Dann nutzen Sie einfach einen SIM-Slot für die alte Rufnummer – und einen für den neuen Tarif.

Welche SIM-Karten und Tarife kann ich kombinieren?

Sie sind im Prinzip frei darin, mit welchen SIM-Karten Sie ein Handy für zwei Rufnummern bestücken. Nur das Format muss zum jeweiligen Steckplatz passen. In den einzelnen Berichten führen wir daher auf, ob ein Dual-SIM Handy Micro-, Mini- oder Nano-SIM-Karten benötigt. Die folgenden Tarif-Kombis sind z.B. möglich:

  • 2 Prepaid-Tarife
  • 2 Laufzeitverträge
  • 1 Prepaid- und 1 Laufzeit-Tarif
  • Tarife desselben Anbieters – oder von unterschiedlichen Anbietern
  • Inländische und ausländische Karten

Dual-SIM Marken im Überblick

Sie interessieren sich für eine bestimmte Handymarke? Dann finden Sie hier die einzelnen Handy-Hersteller ganz schnell.

Dual-SIM Tests: Wie und was wir bewerten

Display, Betriebssystem, Steuerung: Wir schauen uns Smartphones ausgiebig an und weisen auf die wichtigsten Vorteile und Schwächen hin. Vor allem mit Blick auf die Steuerung und Nutzung der 2 Handykarten gehen wir ins Detail. Darüber hinaus beschreiben wir die sonstigen Funktionen, Stärken und Nachteile der Handys.

Dual-SIM Handy Testberichte
Genau hingesehen: Was sagen die einzelnen Testberichte über das jeweilige Dual-SIM Handy?

Tests und Prozent-Bewertungen

Wir testen permanent Dual-SIM Handys, aber ergänzen die Liste auch um weitere Modelle.  Aufgrund der Menge können wir nicht mehr jedes Smartphone eigenhändig prüfen. Deshalb haben wir uns entschieden, eine rein rechnerische, wertbasierte Eigenschaftsbewertung zu jedem Handy bereitzustellen. Zusätzlich fassen wir unsere eigenen Eindrücke aus eingehender Nutzung schriftlich zusammen. Im jeweiligen Artikel weisen wir aus, wenn es sich um einen eigenen Test handelt.

Beim Testen konzentrieren wir uns auf zwei Aspekte:

  • Auf die allgemeinen Handy-Eigenschaften wie Display, flüssige Bedienung, Kameraqualität, Handling oder Surfspeed (2G, 3G UMTS, 4G / LTE) sowie das Verhältnis von Qualität und Preis.
  • Auf die besonderen Merkmale, die sich durch die zwei eingelegten SIM-Karten ergeben. Dabei vergleichen wir vor allem die Vielfalt der Steuerung, z.B. unterschiedliche Klingeltöne oder Farbmarkierungen, sowie die Schnelligkeit des Wechsels von SIM1 zu SIM2. Dabei bieten bestimmte Betriebssysteme generelle Vorteile wie etwa die separaten Live-Kacheln von Windwos Phone für jede einzelne SIM-Karte. Außerdem nutzen einzelne Hersteller wie Samsung die Möglichkeiten unter Android durch eigene Nutzeroberflächen besser als andere Marken.

Wie funktioniert die Prozentbewertung?

Die Bewertung erfolgt auf Basis der offiziellen Hersteller- oder Händlerangaben zu den technischen und funktionalen Eigenschaften eines Handys.

Diese einzelnen Eigenschaften setzen wir in ein Verhältnis zu denjenigen aller anderen Modellen im unserer Vergleichsmenge. Der jeweilige Bestwert aller Handys in unserer Vergleichsmenge erhält 100%. Die weniger guten Werte erhalten weniger, z.B. bis hinab zu 0% für den schlechtesten Wert. Diese Einzelwerte ergeben, nach Bedeutung gewichtet, den Durchschnittswert eines Produkts in einer „Disziplin“.

Die Wertung „Display“ setzt sich u.a. etwa aus den Prozenten für Pixeldichte (ppi), dem Anteil des Panels an der Frontfläche und mehr zusammen. Sollte Smartphone X z.B. in allen Displayeigenschaften die Bestwerte bieten, ist seine Teilwertung für diesen Bereich ebenfalls 100%. Die Teil-Wertungen wie Display, SIM-Slots und Akku sind auf der Modellseite aufgeführt.

Die Gesamtwertung setzt sich wiederum aus den Diszplin-Teilwerten zusammen, und zwar ebenfalls zu unterschiedlich gewichteten Teilen. Für Sie spielen bestimmte Eigenschaften wie Akku oder Display keine Rolle? Dann können Sie anhand der Zahlen für die verbliebenen Bereiche selbst feststellen, ob ein Handy in Bezug auf diese gut zu Ihnen passt.

Aber was verbirgt sich hinter den einzelnen Stichworten genau? Worauf kommt es kurz gesagt an? Für einen schnellen Überblick stellen wir Ihnen hier die relevantesten Krtiterien vor.

DisziplinKriterien der Bewertung
DisplayNeben Displaygröße und Bildauflösung bewerten wir auch den Anteil des Panels an der Vorderseite, den Displayschutz und mehr. Je größer die Bilddiagonale in Zoll, desto mehr Pixel muss es auch geben. Denn nur dann kann die Auflösung stimmen - frei von störenden Pixelstufen. Ob die Technik TFT, LCD oder eine andere ist, spielt für uns keine Rolle. Übrigens: Ab ca. 300 ppi (Pixel pro inch) kann man mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennen, wo der eine Bildpunkt aufhört und der andere anfängt.
KameraWer mehr als nur das ein oder andere spontane Foto aufnehmen möchte, sollte unter anderem auf eine möglichst hohe Bildqualität der Handykamera achten. Die entscheidet sich leider nicht einfach anhand der Megapixel-Angabe. Auch die Blende und andere Besonderheiten beeinflussen, wie Fotos und Videos werden. Sowohl für die Haupt- als auch Frontkamera bewerten wir daher: Bildauflösung, maximale Blendenöffnung, LED-Blitzunterstützung. Und natürlich Extras wie Dual-Kamera, Weitwinkel, optische Bildstabilisatoren und Ähnliches.
Mobiles InternetEs gibt drei technisch eigenständige Übertragungstechniken: 2G (GSM), 3G (UMTS) und 4G (LTE). Diese Netzwerke funken jeweils auf mehreren Frequenzen. Deshalb ist wichtig: Welche Netze und Frequenzen kann ein neues Mobiltelefon nutzen? Und wie viele Mbit/s lassen sich maximal übertragen? Das checken wir. Volle Punktzahl kann es nur für die Unterstützung aller Übertragungsstandards auf jeweils allen Bändern geben.
  • 2G / GSM-Netze: Nur wenige kbit/s sind möglich - gerade genug, um überhaupt geringe Datenmengen zu transportieren. Immer: Fast alle aktuellen Handys sind sogenannte QuadBand Modelle, können also auf allen 4 deutschen 2G-Frequenzen funken.
  • 3G / UMTS-Frequenzen: Mit 3G ist eine Übertragung im Mbit/s-Bereich möglich. Wir checken, ob alle vier UMTS (3G) Frequenzen unterstützt werden. Und ob auch der Datenturbo HSPA / HSPA+ zum Einsatz kommt. Dann sind maximal recht zügige 42 Mbit/s möglich.
  • 4G / LTE-Bänder: Nur wenn eine dreistellige Mbit/s-Rate möglist ist, sind auch größere Übertragungen schnell machbar. Vor allem beim Streaming ist das wichtig. Gute neue Dual-SIM Smartphones beherrschen LTE auf allen 3 deutschen Frequenzen: 800, 1800 und 2600 MHz. Importmodellen fehlt leider oft das niedrigste davon, da sie für andere Märkte konstruiert sind.
SIM-SlotsStehen für jede SIM separate Steckplätze zur Verfügung? Abzüge gibt es, wenn es für eine 2. SIM und eine Speicherkarte nur einen einzigen Platz gibt. Denn bei diesem "Hybrid-Slot" muss man sich zwischen mehr Speicher oder einer Zusatznummer entscheiden.
LeistungSie möchten mit Ihrem Handy nicht nur telefonieren, sondern auch viele Apps und Games nutzen? Damit alles möglichst rasant und flüssig läuft, ist ein Modell mit genügend Power wichtig. Unsere Leistungswertung setzt sich zusammen aus Ergebnissen der Benchmark-App Antutu sowie EIgenschaften wie Prozessor und verfügbarem Speicher.
AkkuWie lang ist die maximale Sprechzeit? Und verfügt das Modell über Komfort-Merkmale wie drahtloses Laden, Schnellladen oder einen wechselbaren Akku? All das zusammen entscheidet über die Akkubewertung.
Preis / LeistungOhne Wertung. Aber als Rangliste. Das beste Handy sollte auch bezahlbar sein. Wenn ein Smartphone 10 Prozent mehr bietet als ein anderes, aber 100 Prozent mehr kostet, steht das in keinem Verhältnis. Doppelt so viel Ausstattung, aber nur etwas teurer? So sollte es sein. Wir teilen die Leistungswertung durch den günstigsten gefundenen Preis. Geben also wirklich an, wie viel "Leistung" man für vie viel Geld erhält. Je besser der Quotient, desto höher in der Preis/Leistung-Rangliste.
BetriebssystemOhne Wertung: Version des OS und eventuelle Benutzeroberfläche. Auch wenn jedes OS heutzutage ziemlich intuitiv zu bedienen ist und für die verbreitesten jeweils mehrere Hunderttausend Apps und mehr verfügbar sind - mancher schwört einfach auf sein Lieblingssystem. Und gerade bei Android nicht nur auf das System, sondern auch auf eine bestimmte Ausgestaltung. Zusätzliche Nutzeroberfläche ja oder nein? Und wenn ja, von welchem Anbieter? Wir liefern bei Tests auch auf diese Informationen.
Dual-SIM SteuerungOhne Wertung, da zu vielfältig ausgestaltet. Wir beschreiben z.B. diese zentralen Fragen: Wie gut kann man die Rufnummern unterscheiden – z.B. durch farbliche Icons, unterschiedliche Klingeltöne oder getrennte Einträge ins Adressbuch? Wie leicht kann man zwischen den beiden SIM-Karten wechseln - und ist eine automatischen Rufumleitung von einer Rufnummer zur Anderen möglich? Unterstützen das Smartphone auf beiden SIM-Karten mobiles Internet mit 3G (HSPA, UMTS) oder 4G? Wenn auf einer Karte nur EGDE möglich ist, werten wir ab.

Spezielle Test-Kriterien bei der Nutzung von 2 SIM-Karten

Eins vorweg: Unsere Testberichte sind zu 100% unabhängig und werden nicht von Herstellern oder anderen beeinflusst. Aber welche Kriterien spielen bei unserer neutralen Bewertung eine Rolle? Während die allgemeinen Eigenschaften sich an sämtlichen anderen Smartphones messen lassen müssen, ist dies der Punkt, in der man nur innerhalb der Dual-SIM Welt Vergleiche ziehen kann: Wie gut hat man als Benutzer die zwei SIM-Karten „im Griff“? Hierbei kommt es im Dual-SIM Handy Test auf mehrere zentrale Punkte an:

  • Gleichzeitige Erreichbarkeit auf beiden Rufnummern. Die Königsdispziplin, mit beiden Rufnummern auch parallel telefonieren zu können, bietet derzeit kein offiziell in Deutschland erhältliches Dual-SIM Handy mehr. Das gilt auch für alle von uns getesteten Modelle.
    Das bedeutet zunächst, dass es während des Telefonierens auf einer der beiden SIM-Karten nicht möglich ist, parallel auf der anderen Rufnummer angerufen zu werden. Doch über spezielle Menüpunkte für Rufumleitungen kann man dieses Problem umgehen.
  • Direkter Wechsel der SIM-Karte, ohne erst tief in ein Menü einsteigen zu müssen – am besten per Wechseltaste am Gerät oder durch Integration in die ständig verfügbare Statusleiste von Android.
  • Für jede einzelne Funktion wie anrufen, SMS, Internet sollte es möglich sein, wahlweise eine Rufnummer voreinzustellen oder sich jedesmal nach der gewünschten Karte fragen zu lassen – bei Telefonaten und SMS am besten direkt bei der Eingabe der Zielrufnummer.
    Eine besonders clevere Lösung ist eine separate Taste für SIM1 und eine weitere für SIM2.
  • Auch wenn eine SIM-Karte für eine bestimmte Funktion voreingestellt ist, sollte man stets die Möglichkeit haben, vor der Aktion – z.B. vor einem Anruf – von Hand ganz einfach trotzdem die andere SIM-Karte zu verwenden.
  • Beide SIM-Karten Schächte sollten für schnelles mobiles Internet geeignet sein. Oft ist jedoch die angegebene Höchstgeschwindigkeit nur mit einem SIM-Schacht möglich, der andere unterstützt dann nur einen langsameren Standard.
  • Eine weitere Frage betrifft das Surfen: Welche MHz-Bänder unterstützt das Smartphone? Gerade Importe sind nicht gezielt auf die deutschen Netze eingestellt. In der Regel ist mobiles Internet per HSPA und UMTS auf allen vier 3G Frequenzen möglich – das sind 850, 900, 1800 und 1900 MHz. Das gilt auch für die GSM Bänder mit den Datenturbos EDGE und GPRS. Doch beim relativ neuen LTE sieht es anders aus. Das 800er Band findet sich meist nur bei Modellen, die der Hersteller offiziell in Europa vermarktet. Fast alle Geräte bieten dafür die Frequenzen 1800 und 2600 MHz.
  • Die Slots sollten allein für SIM-Karten gemacht sein, nicht auch für Speicherkarten. Denn inzwischen gibt es immer häufiger sogenannte Hybrid-Schächte. Dort kann man wahlweise eine microSD-Karte oder eine Nano-SIM einlegen. Dadurch sparen sich Hersteller häufig einen separaten Steckplatz für den externen Speicher. Als Nutzer muss man sich dann entscheiden, zwischen mehr Speicher oder einer zweiten Rufnummer.
  • Die SIM Schächte sollten beide leicht zugänglich sein, am besten durch eine jeweils eigene Abdeckung, und ohne dafür den Akku entnehmen zu müssen.
  • Hilfreich ist eine leichte Zuordnung von Symbolen oder Farben zu einer SIM, um beide SIMs leichter auseinander halten zu können.

Wie wichtig sind Bestseller und Kundenbewertungen?

Neben einem Dual-SIM Handy Test sind solche Informationen immer nützlich. Denn im Alltag, über Empfehlungen von Freunden oder vertrauenswürdige Kundenrezensionen setzen sich Geräte oft aufgrund guter Eigenschaften und ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses durch. Bestseller sollte man daher immer in Erwägung ziehen – und in unserem Vergleich näher ansehen.

Die 2 SIM-Karten – so funktionieren sie

Jedes Dual-SIM Handy besitzt 2 Steckplätze für SIM-Karten. Kombinieren Sie Handykarten nach Wunsch, z.B.:

  • eine berufliche SIM-Karte mit einer privaten SIM.
  • eine SIM für billiges Telefonieren mit einer SIM zum Flat-Surfen.
  • einen Tarif fürs Heimatland, einen Tarif fürs häufig besuchte Ausland.

Das Entscheidende vorweg: Die Tarif-Eigenschaften der SIM-Karten bleiben bestehen, wenn Sie diese in ein Dual-SIM Handy einlegen. Rufnummer, Handyvertrag und Tarifkonditionen für jede SIM gelten weiterhin (und natürlich nur für die jeweilige Karte). So kann man mehrerere SIM-Karten nutzen, z.B. dienstliche/private Rufnummer oder deutsche/ausländische Handykarte. Und das, ohne mehrere Smartphones zu verwenden oder die SIM-Karte immer wieder herauszunehmen und neu einzusetzen.

Was bedeuten „SIM1“ und „SIM2“ eigentlich?

Um die beiden eingelegten SIM-Karten auseinander zu halten, sind die beiden Steckplätze beschriftet: Die SIM-Karte im ersten Steckplatz heißt „SIM1“, die andere „SIM2“.

Muss ich mich für die Bedienung umstellen?

Grundsätzlich umstellen muss man sich nur insofern, dass man zwei SIM-Karten über das Handymenü verwalten und nutzen kann. Wer ein normales Handy bedienen kann, findet sich insofern bei Dual SIM Handys ohne Weiteres zurecht.

Dual-SIM Handymenü und Einstellungen: Beispiele für die Bedienung

Dual-SIM Kartenwahl: Telefonieren
SIM-Karte bei jedem Anruf individuell per Button auswählen
Dual-SIM Kartenwahl voreinstellen
SIM-Karten für bestimmte Aktionen voreinstellen
Dual-SIM Karten an Name & Farbe unterscheiden
SIM-Karten mit Namen und Farben unterscheiden
Dual-SIM Karten am Klingelton unterscheiden
Verschiedene Klingeltöne je Dual-SIM Karte festlegen
Dual-SIM Internet je Karte einstellen
Mobiles Internet für die Karten im Dual-SIM Handy einstellen

Mit der richtigen Nummer anrufen, surfen & simsen

Die gewünschte Rufnummer kann man bei einem Dual-SIM Handy ganz einfach nutzen.

  • Man kann die gewünschte SIM bei guten Geräten jeweils für Anrufe, SMS, Internet einzeln voreinstellen – oder direkt vor jeder Aktion von Hand auswählen.
  • Bei einigen Geräten kann man den SIM-Slots zudem Namen geben oder Farben bzw. Symbole zuordnen. Das hilft auf die Schnelle, die richtige Karte auszuwählen.
  • Bei vielen Handys kann man den 2 SIMs unterschiedliche Klingeltöne bzw. Nachrichtentöne zuordnen. So weiß man schneller, auf welcher Nummer man angerufen wird.
  • Headsets und Freisprecheinrichtungen konnten wir im Test problemlos koppeln. Allerdings ist die Auswahl der 2. SIM zum Anrufen, SMSen oder Surfen meist nur direkt am Handy möglich.
  • Auf manchen Geräten sind bestimmte Funktionen allerdings auf einen SIM-Slot beschränkt – z.B. LTE nur für die Haupt-Karte. Dann muss man die gewünschte SIM im entsprechenden Steckplatz einlegen.

Gibt es einen Unterschied zwischen beiden SIM-Slots?

In den meisten Handys ist das so. Zum einen sind die SIM-Formate für beide Slots teils unterschiedlich. Zum anderen bieten beide Kartenschächte manchmal auch unterschiedliche Funkten. Vor allem Surfeigenschaften stehen oft nur SIM1, daher auch „Hauptkarte“ genannt, komplett zur Verfügung. So manches Handy unterstützt LTE nur auf einer Rufnummer, während die zweite Karte nur langsames GPRS oder UMTS-Internet nutzen kann. Im schlechtesten Fall ist auch denkbar, dass Sie mit SIM2 gar nicht online gehen können. Sie möchten wissen, welche Übertragungsstandards jeweils möglich sind? Dann lesen Sie bitte im Testbericht speziell auch die Bewertung zum mobilen Internet.

Doppelte Netzverbindung: „aktiv“ oder „Standby“?

Ein Dual-SIM Handy bietet optimierte Hard- und Software, um schnell und einfach zwischen den SIMs hin und her zu schalten. Auch wenn es Unterschiede im Detail gibt: Man kann bequem die jeweils gewünschte SIM zum Telefonieren, Simsen oder Surfen nutzen.

Active Dual-SIM

Bei dieser Dual-SIM Technik können Sie beide Rufnummern bzw Tarife gleichzeitig nutzen. Zum Beispiel für Anrufe, SMS oder mobiles Internet. Denn das Handy stellt für jede SIM eine eigene, separate Verbindung zum jeweiligen Netz her. Möglich machen das zwei separate Sende- und Empfangsmodule im selben Gerät.

Dadurch ist ein Smartphone auch dann z.B. auf SIM2 erreichbar, während man SIM1 gerade zum Telefonieren nutzt. Modelle mit „dual active“ Technik sind aber kaum erhältlich, meist nur als Import aus Indien oder China. Aktuell gibt es bei mehreren Dual-SIM Smartphones allerdings öfter ein eingeschränktes aktives Dual-SIM, bei der auf einer SIM-Karte telefoniert, auf der anderen dabei gleichzeitig gesurft werden kann

Dual-SIM Standby

Bei der Standby Variante sind beide SIMs parallel im jeweiligen Mobilfunknetz sende- und empfangsbereit, allerdings über dasselbe Mobilfunkmodul. Sobald z.B. eine SIM-Karte eine Telefon-Verbindung aufbaut oder annimmt, kann sich die zweite Rufnummer nicht in ihr Netz einbuchen. Wer in dieser Zeit auf der nicht erreichbaren SIM anruft, erhält eine Netz-Nachricht wie bei einem Handy, das gerade keinen Empfang hat.

Sobald das Gespräch auf der zuvor genutzten Rufnummer wieder beendet ist, sind aber beide SIM-Karten erneut erreichbar und lassen sich entsprechend nutzen. Alle Engeräte, die wir in den letzten Monaten im Test hatten, waren Dual-SIM Standby Handys.

„Dual-SIM Aktiv“ per Software

Als „aktiv“ bezeichnen einige Hersteller inzwischen häufig auch eine automatische Rufumleitung zwischen den beiden Handynummern. Dann erhält man z.B. während eines Telefonats auf Leitung 1 einen Anruf von Leitung 2 – das funktioniert dann ähnlich, wie wenn man selbst auf seinem Handy eine „Rufumleitung bei Nicht-Erreichbarkeit“ einstellt. Doch Vorsicht: Je nach Tarifdetails können solche Weiterleitungen ins Geld gehen. Eine eingeschränkte Variante des aktiven Dual-SIMs besteht darin: telefonieren auf der einen und surfen auf der anderen Karte. Dann kann z.B. SIM1 das UMTS-Netz, SIM2 das GSM-Netz des jeweiligen Anbieters nutzen.

Dual-SIM aktiv: Rufumleitung zwischen beiden Karten
Dual-SIM aktiv per Software: Automatische Rufumleitung zwischen den SIM-Karten

Eine Sonderform und zugleich die schwächste Variante ist „abwechselnd aktives Dual-SIM“: bei dieser Technik sind die 2 SIM-Karten nur abwechselnd erreichbar. Man stellt von Hand ein, welche Rufnummer als einzige für Anrufe oder SMS zum Einsatz kommen soll – bis man die Einstellung wieder ändert. Die Eingabe ist teils über das Handymenü möglich, manchmal auch per Code-Eingabe oder Zeitsteuerung. Sehr alte Handys nutzen diese Technik, Dual-SIM Adapter setzen sie jedoch häufig ein.

Wo finde ich einen passenden Handyvertrag?

Wir bewerten in Tests nur die Hardware und geben in aller Regel den Handy-Preis ohne Vertrag an. Aber natürlich benötigt man einen Handyvertrag, um mobil zu telefonieren und zu surfen. Für zwei separate Rufnummern sind zwei Verträge erforderlich.

Tipp: Überlegen Sie für beide Rufnummern, wofür Sie diese verwenden möchten. Wählen Sie dann anhand dessen einen passenden Tarif. Das können Tarife desselben Providers oder von unterschiedlichen Anbietern sein. Direkt bei Mobilfunkanbietern gibt es aber eher selten Handys mit 2 SIM-Karten-Steckplätzen. Provider bieten lieber eine Single-SIM-Variante an, damit man nur ihren Tarif nutzt. Ab und zu sind jedoch sogar High-End-Geräte wie etwa ein Galaxy S9 als „Duos“ Version erhältlich. Für eine größere Auswahl sollte man Dual-SIM-Handys ohne Vertrag in anderen Online-Shops kaufen.

Andere Handys mit 2 SIM-Karten nutzen.

Sie möchten noch mehr Modellauswahl haben? Viele Single-SIM-Modelle lassen sich zu einem Dual-SIM-fähigen Handy aufrüsten. Dafür gibt es spezielle Dual-SIM Adapter, die Sie entweder einstecken oder per Bluetooth koppeln. Anschließend können Sie mit Ihrem favorisierten Handy auf 2 SIM-Karten zugreifen und über die jeweils gewünschte Rufnummer telefonieren, SMS versenden oder mobiles Internet nutzen. Nachteil dabei: Manche Adapter können nur eine der beiden SIM-Karten zu selben Zeit mit dem Netz verbinden. Zudem ist die Menüführung zur SIM-Verwaltung nicht so komfortabel ins Betriebssystem integriert.

Wie gut sind die besten Handys mit 2 SIM-Slots?

Dual-SIM Geräte gibt es seit 2014 auch in der Highend-Klasse. Unter anderem sind 2 SIM-Slots serienmäßig in einigen der besten Android-Smartphones von Herstellern wie Samsung, Huawei oder HTC. Beispiele sind das Huawei P20 Pro Dual oder das Samsung Galaxy S9 Duos. Zudem ist inzwischen sogar das Apple iPhone Dual-SIM fähig. Dabei setzt es auf eine klassische Handykarte und eine fest installierte eSIM. Außerdem bringen sogenannte No-Name-Hersteller aus Fernost immer häufiger Dual-SIM Modelle mit  LTE und vielen weiteren Komponenten auf den Markt. Aber diese Chinahandys sind oft nur als Import erhältlich. nd inzwischen auch hier erhältlich und sorgen dafür, dass die Qualität und Leistung der Zwei-SIM-Karten-Handys immer höher ausfällt.

Die meiste Handys für 2 SIM-Karten gehören natürlich zur Mittelklasse oder Einsteigerklasse. Der Grund: Dual-SIM Handys werden gerade in aufstrebenden Märkten verkauft. Dort macht die Netzabdeckung der einzelnen Mobilfunkanbieter den Einsatz mehrerer SIM-Karten gleichzeitig sinnvoll. Und in diesen Märkten ist die Kaufkraft nicht so hoch, sodass vor allem eher günstige Modelle mit 2 SIM-Karten hergestellt werden.

Technische Details: Alle Infos

Manches Detail ist weder besser noch schlechter, sondern einfach anders als bei den meisten übrigen Handys. Deshalb stellen wir Ihnen neben solchen Fakten und Daten bei jedem Phone auch detailliert Besonderheiten vor, die aus unserer Sicht wichtig sind und vielleicht für oder gegen einen Kauf sprechen. Deshalb ein kleiner Tipp: Lesen Sie den jeweiligen Bericht am besten ganz durch.

  • Für den Überblick über jedes Endgerät in unserem Vergleich tippen Sie einfach rechts oben an der Lupe den Handy Namen ins Suchfeld ein.
  • Zu allen Handys finden Sie detaillierte technische Angaben und Vergleichswerte auf der jeweiligen Produktseite.
  • Bei Fragen zu Eigenschaften wie Displaygröße, UMTS, WLAN oder Akkulaufzeit helfen Ihnen unsere Bestenlisten weiter.

Sie interessieren sich speziell für ein bestimmtes Handy-Betriebssystem oder wünschen einen kurzen Vergleich? Dann hilft die folgende Tabelle Ihnen vielleicht weiter.

Android Dual-SIM HandysAndroid Dual-SIM HandysDie meisten von uns getesteten Modelle sind Dual-SIM Smartphones mit Android Betriebssystem. Wer schon einmal ein Android Smartphone verwendet hat, findet sich auch mit den Dual-SIM Versionen auf Anhieb zurecht. Es handelt sich einfach um dasselbe OS, das um einige Zusatzfunktionen erweitert ist. Diese Funktionen dienen dazu, die beiden SIM-Karten zu steuern.

Fast jeder Hersteller spielt zusätzlich zum reinen Betriebssystem noch eine eigene Benutzeroberfläche auf. Diese bestimmt z.B. das Design und die Anordnung der Menüs. Daher ist es je nach Anbieter und je nach Modell unterschiedlich, welche zusätzlichen Steuerfunktionen genau zur Verfügung stehen und in welchem Menü sie zu finden sind.

Einfach gehaltene Einsteigergeräte für die wichtigsten Aufgaben im mobilen Alltag sind ebenso zu finden wie Flaggschiff Modelle mit Quad-HD Display und schnellen Octa-Core-Prozessoren.
Windows Phones Dual-SIMWindows Phone Dual-SIMAuch einige Handys mit Windows Phone unterstützen seit dem Update auf Version 8.1 die Bestückung mit 2 SIM-Karten. Aktuell ist die Nutzerführung bei allen Modellen gleich, die wir geprüft haben. Verschiedene Nutzeroberflächen sind in unserem Test nicht vorgekommen.

Wie bei Android schon erwähnt handelt es sich auch in diesem Fall um das gängige OS, da zusätzliche Dual-SIM Funktionen erhalten hat. Der Wechsel zwischen den Karten ist reibungslos möglich, beide sind parallel erreichbar. Da jeweils nur eine Empfangseinheit verbaut ist, kann man aber immer nur eine der beiden Netzverbindungen zur selben Zeit nutzen.

An der Kartenverwaltung haben uns im Handy Test die Live-Kacheln gefallen. Jede Karte hat eine eigene Anruf-Kachel und eine eigene SMS-Kachel. Dadurch sieht man schon auf dem Homescreen, auf welcher SIM wie viele Anrufe oder SMS eingegangen sind. Und genauso simpel wählt man eine Telefonnummer von der gewünschten SIM aus.
Klassische HandysHandys mit proprietärem BetriebssystemAb und zu nehmen wir noch klassische Handys für 2 SIM-Karten unter die Lupe. Sie bedient man ganz klassisch über Tasten bedient – oder mit einem einfachen Touchscreen. Anders als früher ist dieser Markt inzwischen deutlich weniger populär, im Vergleich zu Smartphones. Dennoch können die – meist günstigen – Tastenhandys die richtige Wahl sein, wenn man einfach nur mit 2 Rufnummern telefonieren oder simsen will.

Wer also keinen großen Wert auf Apps und mobiles Internet legt, kann hier einiges sparen. Akkudauer, Verarbeitung und Bedienung sind oft sogar besser als bei vielen smarten Phones. Nur die Ausstattung fällt eben deutlich geringer aus.

Dual-SIM Geschichte

Vom ersten Handy für 2 SIM-Karten bis zu aktuellen Marken-Smartphones

1999: Das erste Dual-SIM-Handy wurde präsentiert: das „Benefon twin“ kam kurz darauf in den Handel und sorgte für Aufsehen. Man war allerdings immer nur auf einer SIM erreichbar und konnte nur diese für Telefonate oder SMS nutzen. Wollte man die andere SIM verwenden, musste man umschalten: Dazu wurde das Handy ausgeschaltet und neu gestartet – anschließend stand die andere SIM-Karte (und nur diese) zur Verfügung. Ein Verkaufsstar wurde das Gerät letztlich nicht – allerdings war die grundsätzliche Technik damals wegweisend.

2006: Etwa ab 2006 erschien in China und in weiteren süd- und ost-asiatischen Ländern eine zunehmend große Auswahl an Dual-SIM Handys. Nach Europa kamen diese Handys in aller Regel nur durch Direktimporte freier Händler, z.B. über Auktionsplattformen oder per Online-Shop Direktbestellung im Ausland.

2008 und später: Die ersten Dual-SIM Handys waren im offiziellen Vertrieb auch in Europa erhältlich. Smartphones und renommierte Marken kamen hinzu:

  • Smartphones mit 2 SIM-Karten waren zu Anfang noch sehr rar und stammten vor allem von in Deutschland ansonsten weitgehend unbekannten Herstellern aus Fernost.
  • Bei den großen Herstellern gab es vor allem zunächst von Nokia ein großes Angebot, allerdings vor allem im Einsteigerbereich.
  • Mit Samsung und Sony führten dann zwei renommierte Anbieter auch Dual-SIM Android-Smartphones in Deutschland und Europa auf dem Markt ein.

2014: HTC bringt als erster namhafter Anbieter sein aktuelles Flaggschiff in Deutschland auch in einer Dual-SIM Variante auf den Markt.

2015: Immer mehr Modelle für 2 SIM-Karten bieten LTE.

2016: Die ersten Smartphones mit 6 GB RAM kommen direkt auch als Varianten für zwei Rufnummern in den Handel.

Top oder Flop? Aktuelle Testberichte & News

iPhone XS Dual-SIM

iPhone XS

Das iPhone XS ist das erste Apple iPhone mit Dual-SIM Funktion. Die Besonderheit: Die erste SIM-Karte legt man wie gewohnt per Tray ein. Die zweite ist hingegen als eSIM fest im Handy verbaut. Nutzen kann man sie leider erst mit iOS 12, das im Herbst 2018 erscheint.
Wiko View 2 Pro

Wiko View 2 Pro

Mit dem Wiko View 2 Pro hat der französische Handyanbieter im Sommer 2018 ein Mittelklasse-Flaggschiff vorgestellt. Wie schneidet das 6-Zoll-Gerät im Vergleich zu anderen Dual-SIM Handys ab? Jetzt informieren und Test-Infos ansehen.
LG G7 ThinQ Dual-SIM

LG G7 ThinQ Dual-SIM

Wer das Flaggschiff der LG Dual-SIM Handys für 2 Rufnummern nutzen möchte, kann zum LG G7 ThinQ Dual-SIM greifen. Außer dem zweiten SIM-Steckplatz und der entsprechende Kartenverwaltung in Android bietet es die gleichen Eigenschaften wie das Single-SIM Modell. Und bietet noch etwas mehr Leistung als das LG V30 Dual-SIM.