Dual-SIM Handy Test » Huawei » Huawei Ascend Mate 7 Dual

Huawei Ascend Mate 7 Dual

Das Huawei Ascend Mate 7 Dual kann man derzeit wohl nur als Import kaufen. Ob das Dual-SIM Smartphone im Test später auch offiziell in Deutschland vermarktet wird, ist offen. Wir hatten die Gelegenheit, das Modell ausgiebig zu testen. Wer sich schon mal selbst einen Eindruck von der Single-SIM Version machen konnte: Außer der Möglichkeit, eine zweite SIM einzulegen, ist fast alles identisch. Sehr gutes 6,0 Zoll Display, schneller Prozessor, toller Aluminium-Body. Wer gerne extrem viel Bildschirmfläche nutzt, findet hier eins der besten Smartphones seiner Art – aufgrund des Imports allerdings je nach Angebot zu einem recht hohen Preis.

Huawei Ascend Mate 7 Dual-SIM

  • Android 4.4, Update auf 6.0
  • 6,0 Zoll Display, 1920 x 1080 Pixel
  • LTE bis 300 Mbit/s
  • Octa-Core HiSilicon Kirin 925 Prozessor (4x 1,8 + 4x 1,3 GHz)

 

Betriebssystem

Fingerabrucksensor im Huawei Mate 7
Unter der Kamera kann man das Mate7 per Fingerabdruck entsperren.

Das Mate 7 setzt auch in der Dual-SIM Version auf Android 4.4, nicht auf eine Android 5 Version. Angesichts der sonst erstklassigen Ausstattung in Sachen Rechenleistung und Arbeitsspeicher bemerkenswert. Allerdings kommt das OS nicht „pur“, sondern wird mit der üblichen Huawei Nutzeroberfläche ausgeliefert. Diese bietet diverse optische Varianten an, sodass man sich den Look individuell zusammenstellen kann. Im Test funktionierte diese UI sehr flüssig und war problemlos zu bedienen.

Wer sein Ascend Mate 7 Dual entsperren möchte, kann dafür den Fingerabdrucksensor auf der Rückseite nutzen. Ob das besser ist als ein Sensor direkt im Ein/Aus-Button ist wohl Geschmackssache. Der Sensor ist unterhalb der 13 Megapixel Kamera untergebracht und lässt sich grundsätzlich gut erreichen. Insgesamt ist das gesamte Smartphone aber kaum für die Bedienung mit einer Hand ausgelegt.

Huawei Ascend Mate 7 Dual: Unboxing
Ascend Mate 7 Dual: Unboxing für den Test. Das Paket beeindruckt mit seiner stylishen Kartonage, und auch beim Gerät selbst setzt Huawei stark auf Highend-Materialien.

Lieferumfang

  • Der Karton kommt sehr edel gestaltet daher – mit goldenem Aufdruck auf schwarzem Untergrund. Und auch das eigentliche Smartphone wirkt mit seinem Aluminium-Body, goldener Farbe – bei unserem Testgerät – und dem seitlich fast randlosen Display schon vor dem eigentlichen Mate 7 Dual Test sehr beeindruckend. Anders als die günstigeren Honor-Modelle wie das Honor 7 Dual sind die Huawei Dual-SIM Handys der Ascend Reihe deutlich auf Highend ausgerichtet.
  • Dennoch birgt der Lieferumfang keine Überraschungen. Hat man Handy und die Zwischenabdeckung herausgenommen, findet man „nur“ ein USB-Ladekabel, den Netzadapter und Kopfhörer.

Dual SIM-Karten

Huawei Ascend Mate 7 Dual Test
Kleine Enttäuschung im Huawei Ascend Mate 7 Dual Test: Der zweite Slot ist entweder für eine weitere SIM oder für eine microSD Karte verfügbar.

Wer zwei SIM-Karten im selben Handy nutzen möchte, kann bei dieser Ascend Mate 7 Version von Huawei eine Micro-SIM und eine Nano-SIM einlegen. Allerdings wird SIM 2 in einen so genannten Hybrid-Slot eingelegt. Dieser ist also alternativ für eine microSD Speicherkarte nutzbar.

Beides gleichzeitig – zweite SIM und microSD Karte – ist jedoch nicht möglich. Anscheinend hat Huawei sich den Aufwand sparen wollen, das Gehäuse zu verändern. Denn in diesem XXL-Phone wäre locker Platz für einen weiteren Slot gewesen, der dann exklusiv für eine weitere SIM-Karte dienen könnte. Die Funktionsweise war aber im Ascend Mate 7 Dual Test ganz leicht.

Huawei Mate 7 Test: Dual-SIM Slots
Ein Tray nur für SIM1 im Micro-SIM Format. Das zweite für Nano-SIM oder Speicherkarte. Beim Ascend Mate 7 muss man sich zwischen Extraspeicher und zweiter Rufnummer entscheiden.

Beide Slots sind von außen zugänglich und befinden sich – von vorn betrachtet – am linken oberen Rahmen. Um die Kartenhalter zu entriegeln, benötigt man einen spitzen Gegenstand, der aber im Lieferumfang enthalten ist.

Die Haupt-SIM funktioniert klassisch, wie man es von allen Handys gewohnt ist. Der „Mix-Steckplatz“ ist aber ebenfalls problemlos zu nutzen. In den Tray für diesen hybriden Slot ist eine spezielle Vertiefung eingefräst, in die man die Nano-SIM einlegt. Das ist zudem gut lesbar auf den Tray gedruckt. (Siehe Foto.) Dann schiebt man den Halter samt Karte ins Handy-Gehäuse, fertig.

Zur Datensicherung kann man zwischendurch auch problemlos die 2. SIM gegen eine Speicherkarte wechseln. Bei ausgeschaltetem Handy, versteht sich. Anschließend wieder zurückwechseln, schon hat man wieder die Dual-SIM Funktion. Nur wer dauerhaft mehr Speicher direkt im Gerät benötigt, dürfte hier unzufrieden sein. Ansonsten lässt sich der fehlende separate Platz aufgrund der internen GB und Cloud-Möglichkeiten kompensieren.

Fazit

Eine abschließende Bewertung mit allen Noten folgt in den nächsten Tagen, zusammen mit weiteren Details aus unserem mehrwöchigen Test. Allerdings ist schon jetzt klar, dass das Mate 7 im Vergleich zu den bisherigen Handys zur Oberklasse gehört und das Zeug für die Top 10 hat.

Vorteile

  • Gutes Display
  • Gute Kamera
  • Hochwertige Materialien

Nachteile

  • LTE nur auf 1800/2600 MHz
  • Entweder 2. SIM-Karte oder microSD

Technik und Handydetails

EigenschaftWert
BetriebssystemAndroid 4.4, Update auf 6.0 (EMUI 3.0)
Bildschirm
Display / Bilddiagonale 6,0 Full-HD IPS-LCD Display
Bildauflösung1920 x 1080 Pixel, 367 ppi
Kameras
Hauptkamera13,0 Megapixel
Frontkamera5,0 Megapixel
Mobilfunk
SIM 1Micro-SIM
SIM 2Nano-SIM in Hybrid-Slot
ÜbertragungsstandardsLTE bis 300 Mbit/s
Unterstützte FrequenzenLTE / 4G:
UMTS / 3G:
GSM / 2G:
Leistung
Speicher3 GB RAM Arbeitsspeicher
32 GB interner Speicher
bis zu 128 GB externer Speicher (via microSD-Karte)
ProzessorOcta-Core HiSilicon Kirin 925 mit 4x 1,8 + 4x 1,3 GHz Taktfrequenz
Grafik-EinheitARM Mali-T628
Benchmark-Test42410 (Antutu)
Akku 4100 mAh
Gehäuse
Maße15,7 x 8,1 x 0,79 cm cm
Gewicht185 g
Weitere Ausstattung
Sensoren
  • Fingerabdrucksensor
  • Beschleunigung
  • Gyroskop
  • Annäherung
  • Helligkeit
  • Kopass (digital)
Sonstiges